Archive for August, 2014

DER HEILIGE ROCK

Der Leibrock aber war ohne Naht, von oben an im Ganzen gewebt. Und sie sag- ,en zueinander: >Wir wollen ihn nicht zerschneiden, sondern um ihn losen, wem er gehören soll«« (Joh. 19,23). Erzbischof Richard von Greiffenclau (1511-31) war laut Augenzeugenberichten ,lcht gerade begeistert vom Wunsch Kaiser Maximilians I. anlässlich des Reichstags 1512, den Heiligen Rock […]

UNTERWEGS 3

Dom St. Peter Die quirlige Sternstraße öffnet sich unvermittelt zur Begegnung mit dem Dom St. Peter [|]. Kaiser Konstantins Mutter, die hl. Helena, soll Anfang des 4. Jh. Bischof Agritius ihren Palast geschenkt haben, um darauf ein Gotteshaus zu bauen. Die Sage erhielt nach 1945 eine indirekte Bestätigung, als man unter der Vierung Fragmente der […]

UNTERWEGS 2

Porta Nigra Triers Wahrzeichen und damit der erste antike Superlativ: die Porta Nigra, besterhaltenes römisches Stadttor nördlich der Alpen. Das »schwarze Ton entstand um die Mitte des 2. Jh. aus hellem, nicht erst durch Autoabgase nachgedunkeltem Sandstein. Im 11. Jh. wählte man statt des heidnischen Porta Martis (Marstor) die Bezeichnung Simeonskirche, die sich auf die […]

UNTERWEGS

Trier und das Dreiländereck Die uralte Stadt an der Mosel mit ihren faszinierenden antiken Ruinen von Porta Nigra bis Kaiserthermen, dem mächtigen Dom, der Konstantinbasilika und einer Menge Mittelalter hat eine junge Aura dank ihrer lebendigen Innenstadt, der Universität, des grünen Petrisbergs, vielen Kultur- und Freizeitaktivitäten und einer regen Kneipenszene. Reiseatlas: S. 235, D 2 […]

RÖMERTOUREN

Natürlich ist die Kaiserstadt Trier das Nonplusultra für Fans der römischen Antike. Die Wurzeln liegen offen da (Porta Nigra, Basilika, Kaiserthermen, Amphitheater), sind teilweise ergraben (Barbara- und Viehmarktthermen), zumindest in ihrer Substanz erspürt (Dom, Römerbrücke, Klöster) oder wieder zugedeckt worden (Forum). Trier als Ausgangspunkt für eine Römertour sollte einen Besuch im Rheinischen Landesmuseum als Informations- […]

Tipps für Ihren Urlaub 2

Wassersport Badezeit Frei- und Hallenbäder verteilen sich hübsch entlang des Flusses: In Co- chem-Cond ist das Freizeitzentrum mit Wellenbad und »Kinderland« unter in-teressanter Kuppel, im Ortsteil Wildstein von Traben-Trarbach die »Moseltherme« attraktiv. Die Trierer verknüpfen das Vergnügen im Freibad von Mertesdorf mit einem Ausflug ins Ruwertal. In Kröv wie in Zell-Kaimt macht die Wild- wasser-Rutschbahn […]

Tipps für Ihren Urlaub

DIE MOSEL ALS REISEZIEL Pauschal oder individuell? Individuelles Reisen ist an der Mosel wegen der Fülle an Privatquartieren problemlos, auch in Weingütern. Trier, Koblenz, die ultimativen Touristenorte wie Bernkastel-Kues und Cochem versuchen Gäste auch durch kulturelle Angebote zu locken. Weinproben gehören zum Service, wobei die Ploffnung auf einen Kaufabschluss mitschwingt. Preisnachlässe bei mehrmaliger Übernachtung sind […]

AALE IM FLUSS

In seinem Gedicht »Mosella« preist der römische Dichter Ausonius genüsslich den Artenreichtum an Fischen, der schon damals in der Mosel beheimatet war – vom Döbel, Barsch, Forelle übers Neunauge bis zum Lachs. Der Aal kommt in der hymnischen Aufzählung nicht vor, ist aber heutzutage einer der hauptsächlichen Speisefische des Flusses, während manche seiner glupschäugigen Kollegen […]

ESSEN UND TRINKEN

Die Hotels an der Mosel liefern international übliche Standards in der Bewirtung, auch beim Frühstück mit all den bekannten Zutaten. Eine Beson-derheit sind Weingüter mit Beherbergung, die zum Frühstück nicht selten betriebsspezifische Leckereien anbieten, wie Weingelee (Rieslinggelee), Weinbergpfirsich-Marmelade, Traubensaft, an der Obermosel auch hauseigenen Apfelsaft als Nebenprodukt von Viez (Apfelmost). Noch verfügen viele Restaurants über […]

SCHIEFE(R) DÄCHER

Eine Reise an die Mosel im Frühjahr – das kann im ersten Moment etwas trist wirken: kahie Hänge, grau, bläulich, rostrot dazwischen. Alles Schiefer! Schieferterrassen, Schieferbruchsteinhäuser, Schieferdächer, Schieferweinberge… Karg, dunkel, mondlandschaftlich, abweisend – dann aber mittendrin der Fluss, dieses mäandrierende Band, das nur beim ersten Anschein grau schimmert wie die Hänge, in die er sich […]

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